Nachbarn: Freundlichkeit verbessert das Wohnklima

Ein Stück Butter borgen, im Garten plaudern, die Kinder zum Spielen einladen: Viele Menschen in Deutschland haben ein enges Verhältnis zu ihren Nachbarn. Fast jeder Dritte bezeichnet seine Nachbarn als Freunde.

Freundlich: 65 % grüßen ihre Nachbarn (Grafik: Interhyp).

Dieses Ergebnis geht aus einer repräsentativen Interhyp-Studie unter 1.000 Befragten hervor. Und auch die Interhyp-Wohntraumstudie zeigt: für 91 % der Deutschen ist die Nachbarschaft beim Wohnen wichtig. 65 % der Befragten haben zwar kein enges Verhältnis, grüßen sich aber immerhin. Nur 3 % kennen ihre Nachbarn gar nicht.

Auch interessant: Im Durchschnitt beurteilen Männer ihr Verhältnis zur Nachbarschaft um sieben Prozentpunkte besser als Frauen. Dabei schätzt die Altersgruppe zwischen 18 Jahren und 29 Jahren ihre Beziehung zur Nachbarschaft etwas günstiger ein als ältere Bevölkerungsgruppen. Deutliche Unterschiede zeigen sich auch bei der Wohnform. Vier von zehn Hausbewohnern bezeichnen ihre Nachbarn als Freunde – bei Eigentums- und Mietwohnungen in Mehrfamilienhäusern tun dies nur 27 %.

Einige der Befragten können sich sogar eine Baugemeinschaft mit Nachbarn oder Freunden vorstellen, um beim Immobilienerwerb Kosten zu sparen. Für 48 % steht hierbei die Familie an erster Stelle. Für 29 % der Befragten ist eine Baugemeinschaft mit Freunden, für 7 % sogar mit Fremden, denkbar.

Auch hier zeigen sich altersbedingte Unterschiede. So können sich 43 % der 18-Jährigen bis 29-Jährigen eine Baugemeinschaft mit Freunden vorstellen. Bei den über 65-Jährigen sind es nur 16 %. Für 36 % kommt eine solche Baugemeinschaft nicht infrage.

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