Oldtimer: Mehr als nur altes Blech

Oldtimer sind Blickfang im Straßenverkehr: Viel Blech und Individualität statt Windkanaldesign und optische Gleichförmigkeit. Mit ihrer überarbeiteten Oldtimer-Versicherung bietet die Signal Iduna hier einen wichtigen Versicherungsschutz an.

Versicherungsschutz: Unterscheidung zwischen Oldtimern und Klassikern (Foto: Signal Iduna).

Dass ein Oldtimer viel mehr ist als sein alleiniger Materialwert, bilden normale Kfz-Versicherungstarife nur unzureichend ab. Sie ersetzen bei einem Schaden den Wiederbeschaffungswert, etwa nach Schwacke-Liste. Der Fahrzeugwert liegt allerdings in der Regel deutlich höher. Daher bieten Versicherer wie die Signal Iduna spezielle Oldtimer-Tarife an.

Das Unternehmen unterscheidet zwischen Oldtimern und Klassikern. Als Oldtimer gelten Fahrzeuge ab einem Alter von 30 Jahren; Klassiker sind 45 Jahre und älter. Letztere sind bei gleichem Versicherungsschutz zu geringeren Beiträgen versicherbar. Wird ein Fahrzeug während der Vertragslaufzeit 45 Jahre alt, erhält es den Klassikerstatus rückwirkend zum 1. Januar des gleichen Jahres. Hinzu versicherbare Bausteine sind Auslands- und Personenschutz.

In der Kaskoversicherung ist eine Wertsteigerung bis zu einer Höhe von 20 %, maximal 50.000 Euro, bereits eingepreist. Der Vollkaskoschutz lässt sich durch eine All-Risk-Deckung abrunden. Über sie sind unter anderem auch Brems-, Betriebs- und Bruchschäden sowie beispielsweise Lackschäden durch Vogelkot abgedeckt. Ein Wertgutachten ist nur in Verbindung mit dem Kaskoschutz nötig; für Fahrzeuge mit einem Marktwert von unter 20.000 Euro genügt ein Kurzgutachten.

Doch auch wer sich nur für eine Haftpflichtdeckung entscheidet: Ein z.B. durch TÜV oder Dekra erstelltes H-Gutachten ist nicht nur Prestigesache – schließlich ist das Auto damit als rollendes Kulturgut anerkannt. Darüber hinaus erhält das Fahrzeug durch das H-Kennzeichen einen Sonderstatus bei der Kfz-Steuer:

Zu bezahlen ist dann ein verbrauchs- und abgasunabhängiger Pauschalbetrag von jährlich derzeit unter 200 Euro. Seit 2017 lassen sich H-Schild und Saisonkennzeichen miteinander kombinieren. Das heißt also, wer sein Auto z.B. nur im Sommerhalbjahr zulässt, zahlt auch nur die anteilige Kfz-Steuer.

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