Online-Banking: Sechs Tipps zur Sicherheit und ein Hinweis

Überweisungen am Abend? Abheben vom Tagesgeldkonto? Alles ist auch nach Schalterschluss vom heimischen Schreibtisch aus möglich. Das Zauberwort heißt Online-Banking. Es ist zudem sehr sicher. Das glauben 53 % der Deutschen. Unter denen, die Online-Banking nutzen, ist die Zahl sogar noch höher: 84 %.

Die Anlagezinsen

(Anlagebetrag von 5.000 Euro – aktuell und in der Vergangenheit)

Anlagezins 12.3.-3Dennoch haben viele Menschen Angst vor „Phishing“, so nennt man es, wenn persönliche Daten abgefischt werden. Wer sich aber an bestimmte Regeln und Tipps hält, kann sowohl Mobile-Banking als auch Online-Banking sicher betreiben.

Einfallstor für Kriminelle

1. Meist ist der PC zu Hause das Einfallstor für Kriminelle. Als Online-Banking-Kunde müssen Sie gewisse Sorgfaltspflichten einhalten: Installieren Sie einen Virenscanner und eine Firewall. Auch die Software sollte immer auf dem neuesten Stand sein. Sobald Sie ein Update angeboten bekommen, nutzen Sie es und zögern die Installation nicht hinaus. Sie sollten auch niemals Online-Banking auf fremden Rechnern (z.B. in einem Internet-Café) tätigen.

2. Gleiches gilt für Ihr Smartphone. Es ist wie ein kleiner Computer. Sie müssen die Software auf dem aktuellsten Stand halten. Beim mobileTAN-Verfahren sollten Sie Ihr Smartphone nicht gleichzeitig zum Online-Banking und Empfang der SMS nutzen.

Die Maschen der Betrüger

3. Speichern Sie niemals Kennwörter, Ihre Geheimzahl (PIN) und TANs in Apps, in der Cloud oder auf Ihrer Festplatte. Auch nicht als Telefonnummern verschlüsselt im Handy.

4. Bei Cyberattacken versuchen Betrüger Sie auf kopierte Online-Banking-Websites der Banken zu locken, um Daten abzufischen. Bevor Sie sich einloggen, überprüfen Sie, ob es sich wirklich um die verschlüsselte Seite Ihrer Bank handelt. Das erkennen Sie unter anderem daran, dass im Browser ein Schloss-Symbol erscheint und die Webadresse mit https… beginnt.

Apps aus autorisierten Quellen

5. Antworten Sie niemals auf vermeintliche E-Mails Ihrer Bank, die Sie beispielsweise zu einer Bestätigung Ihrer Daten auffordern. Klicken Sie keine Links an, um solche Daten einzugeben. Ihre Bank wird dies nicht abfragen.

6. Beziehen Sie nur Apps aus autorisierten Quellen. Seien Sie bei Gratis-Versionen von ansonsten käuflich zu erwerbenden Apps skeptisch, denn es könnte sich um Schadsoftware handeln.

Was Sie keinesfalls tun sollten

Auf jeden Fall sollten Sie diesen Hinweis beachten und folgenden Aufforderungen während der Banking-Sitzung keinesfalls nachkommen:

● einer Abfrage mehrerer TAN,

● einer TAN-Eingabe zur Aufhebung einer angeblichen Kontosperrung oder Laufzeitbeschränkung Ihrer iTAN-Liste,

● einer TAN-Eingabe zur Bestätigung der Kontodaten,

● einer Rücküberweisung einer (vermeintlich) eingegangenen Zahlung,

● einer Durchführung einer Testüberweisung,

● einer Installation von Sicherheitszertifikaten oder Sicherheitssoftware/App.

Wenn Sie diese Tipps beherzigen, können Sie Online-Banking sicher und bequem betreiben. Sollten Sie tatsächlich Opfer von Phishing-Betrügern werden, wenden Sie sich umgehend an Ihre Bank.

Online-Banking7Mit dem iPad werden Bankgeschäfte von unterwegs bequemer: Aber auch hier auf die Sicherheit achten (Foto: Deutsche Bank).

Dieser Beitrag wurde unter Sparen abgelegt und mit , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Eine Antwort auf Online-Banking: Sechs Tipps zur Sicherheit und ein Hinweis

  1. Paul sagt:

    Das Online Banking muss sich natürlich wie auch das Internet weiterentwickeln und sich immer wieder neuen Gefahren stellen. Bisher hat das auch gut funktioniert. Ich sehe dem gelassen entgegen. Immerhin kann auch vor Ort am Bankautomaten viel manipuliert werden.
    Beste Grüße,
    Paul

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Spam-Schutz (Damit Sie dieses Formular absenden können, lösen Sie bitte die folgende Aufgabe). *

Beitrag verschicken Beitrag verschicken Beitrag drucken Beitrag drucken