Profisprache: Was hinter dem Performanceindex steckt

Die Mitglieder in meinem Anlegerclub haben eine eigene Sprache. Doch die Anleger sollten sich davon nicht abschrecken lassen. So ist beispielsweise ein  Performanceindex eine Kennzahl, die die Wertentwicklung eines Marktes abbildet.

Oskar H. Metzger: Neues aus meinem Anlegerclub (Foto: Privat).

Anders als beim Kursindex werden dabei Dividendenzahlungen bzw. Zinserträge berücksichtigt und fließen in die Berechnung ein. Das in Deutschland bekannteste Beispiel für einen Aktien-Performanceindex ist der DAX. Sein Pendant auf der Rentenseite ist der REXP.

Mischung durch Blend-Fonds

In der Profisprache sagt man Blend-Fonds und meint gemischte Fonds. Die wörtliche Übersetzung des Begriffes Blend (=Verschnitt) deutet an, dass ein solcher Fonds Vermögensgegenstände aus verschiedenen Anlagekategorien, beispielsweise Aktien oder verzinsliche Wertpapiere, erwerben kann.

Handelt es sich um einen Aktienfonds, so kann ein Blend-Fonds sowohl wachstums- als auch wertorientierte Titel in sein Portefeuille aufnehmen. Der Vorgang des Mischens wird auch als Fonds-Blending bezeichnet.

Risikoverteilung durch Assetklassen

Unter Assetklassen versteht man Anlageteile, aus denen sich ein Portfolio zusammensetzt. Eine grobe Unterteilung kann nach Aktien, Renten, Immobilien und Geldmarktanlagen vorgenommen werden.

Diese Segmente lassen sich weiter untergliedern, beispielsweise nach Ländern, Branchen, Emittenten, Restlaufzeit etc. Im Rahmen einer strukturierten Geldanlage ist die Kenntnis verschiedener Assetklassen und der zwischen ihnen bestehenden Beziehungen besonders wichtig, um ein Portfolio zusammenzustellen, das unter Rendite- und Risikoaspekten den Bedürfnissen des Anlegers entspricht.

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