Rentabilität: Der Lohn für die Geldanlage

Sparer in meinem Anlegerclub ärgern sich oft über die magere Rentabilität ihrer Anlagen. Die Rentabilität einer Wertpapieranlage bestimmt sich nämlich aus deren Ertrag. Zu den Erträgen eines Wertpapiers gehören Zins-, Dividendenzahlungen und sonstige Ausschüttungen sowie Wertsteigerungen in Form von Kursveränderungen.

Neues aus dem Anlegerclub: Den Profis über die Schulter geschaut (Foto: Deutsche Börse AG).

Solche Erträge können je nach Art der Vermögensanlage regelmäßig zufließen oder nicht ausgeschüttet und angesammelt (thesauriert) werden. Ebenso können sie im Zeitablauf gleich bleiben oder schwanken.

Eine geeignete Kennzahl

Um die Rentabilitäten verschiedener Wertpapiere – unabhängig von unterschiedlichen Ertragsarten – vergleichbar zu machen, ist die Rendite eine geeignete Kennzahl. Unter Rendite versteht man das Verhältnis des jährlichen Ertrags bezogen auf den Kapitaleinsatz – gegebenenfalls unter Berücksichtigung der Laufzeit des Wertpapiers.

Für den privaten Anleger ist vor allem die Rendite nach Steuern entscheidend, da Kapitaleinkünfte einkommensteuerpflichtig sind. Nach Steuern ist  der Lohn für die Anlagen, der in diesen Zeiten übrig bleibt, leider oft noch dürftiger.

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