Riester: Weiblichste Form der Vorsorge

Die Geburt eines Kindes ändert nicht nur das Leben signifikant, sie ändert auch die finanziellen Voraussetzungen vieler Mütter, in ihre eigene Altersvorsorge zu investieren. Immer noch sind es größtenteils die Frauen, die auf Einkommen verzichten, um mehr Zeit für den Nachwuchs zu haben.

Altersvorsorge: Mit Gymnastik und Riester (Foto: Allianz Deutschland AG).

Einen Teil dieser finanziellen Lücke gleichen die meisten über eine Riester-Rente aus. Während insgesamt sowohl bei der gesetzlichen als auch bei der privaten Rente mehr Männer als Frauen Geld in ihre Zukunftsvorsorge investieren, liegt der Anteil der Frauen bei der Allianz Riester-Rente bei knapp 57 %. Gerade der staatliche Zuschuss für die Kinder ist ein signifikanter Anreiz. In der Familienphase wird kaum ein Vertrag beitragsfrei gestellt.

Insgesamt arbeiten Frauen deutlich mehr als noch vor 25 Jahren und zahlen damit auch stärker in die gesetzliche Rente ein. Allerdings arbeiten viele Frauen in Berufen mit einem geringeren Durchschnittseinkommen, und insbesondere Mütter arbeiten zudem überdurchschnittlich oft in Teilzeit. Während 84 % der deutschen Väter mit Grundschulkindern berufstätig sind, liegt der Anteil der Mütter bei 70 %. Von den Vätern arbeiten jedoch nur 5 % in Teilzeit. Der Anteil der erwerbstätigen Mütter, die in Teilzeit arbeiten, liegt dagegen bei 51 %.

Riester nutzen viele, um diese Einkommensdifferenz zwischen Männern und Frauen zu verringern. Insbesondere Alleinerziehende mit einem geringen Einkommen müssen nur 5 Euro im Monat investieren, um die jährliche Grundzulage von 175 Euro und die Zulage von bis zu 300 Euro pro Kind zu erhalten. Das Geld, das dadurch zusätzlich im Alter zur Verfügung steht, kann einen wichtigen Unterschied im Lebensstandard machen. „In der Diskussion um die Altersvorsorge darf nicht untergehen, wie wichtig es ist, den Menschen Mut zu machen, für sich selbst vorzusorgen. Die Zahlen bei Riester zeigen, dass Menschen diese Anreize nutzen und dass sie für sich selbst vorsorgen möchten“, sagt Volker Priebe, Produktvorstand von Allianz Leben.

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