Risikoverminderung: Der Geheimtipp heißt Streuung

Wie mein Anlegerclub weiß, sind Geldanlagen mit hoher Rentabilität nur deshalb möglich, weil sie mit gewissen Risiken verbunden sind. Aktien beispielsweise unterliegen großen Kursschwankungen. Das birgt einerseits die Chance, schnell hohe Gewinne zu erzielen. Andererseits können die Kurse jederzeit wieder fallen.

Neues aus dem Anlegerclub: Den Profis über die Schulter geschaut (Foto: Deutsche Börse AG).

Derjenige, der sein Geld nicht von heute auf morgen verfügbar braucht, wartet deshalb einfach ab, bis die Kurse wieder steigen. Braucht er sein Geld jedoch kurzfristig, muss er seine Anteile mit Kursverlusten verkaufen. Risiko und Chance liegen also eng beieinander, heißt es in einer Fachinformation des BVI-Investmentverbandes.

Die Mischung macht’s

Zu den wichtigsten Anlageprinzipien gehört die Risikoverminderung durch Streuung. Dabei macht’s die Mischung. Anleger, die ihr gesamtes Vermögen in eine einzige Anlageform oder in ein einziges Wertpapier investieren, gehen nämlich ein relativ hohes Risiko ein. Dieses Risiko lässt sich jedoch durch Verteilung der Mittel auf mehrere verschiedene Anlageformen bzw. Wertpapiere entscheidend mindern.

Es gibt aber auch die Risikoverminderung durch einen langen Anlagehorizont. Denn auch eine „Streuung über die Zeit“ hilft bei der Vermeidung von Risiken. Insbesondere bei Wertpapieranlagen, deren Erträge im Zeitablauf sehr stark schwanken können, führt ein Anlagezeitraum über mehrere Jahre hinweg zu einer Glättung der Ausschläge und damit zu einer besseren Risikoverteilung.

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