Rohstoffe: Nicht mehr als 10 % ins Depot

In ihrer Not empfehlen die Anlageberater nach den Erfahrungen in meinem Anlegerclub oft auch Rohstoffaktien. Zu den Rohstoffen zählen nicht nur Erdöl und Edelmetalle, sondern auch Agrarprodukte wie Kaffee, Mais oder Orangensaft.

MetzgerOskar H. Metzger: Neues aus meinem Anlegerclub (Foto: Privat).

Es ist nun recht schwierig, z.B. Orangensaft in der Hoffnung auf steigende Preise zu Hause zu lagern. Deshalb gibt es beispielsweise Rohstofffonds, die an die Preisentwicklung von Rohstoffen gekoppelt sind. Auch kann der Anleger Aktien von Unternehmen, die sich mit Rohstoffgewinnung, -verarbeitung und -handel beschäftigen, erwerben.

Vorsicht vor Risiken

Ein Engagement in Rohstoffen ist stets mit Risiken behaftet, die der private Anleger nur schwer beurteilen kann, heißt es in einer Fachinformation des Deutschen Aktieninstituts. Hohen Risiken stehen aber auch hohe Gewinnchancen gegenüber. Und wenn die Weltwirtschaft wieder wächst – man denke an China und Indien – dürfte auch die Nachfrage nach Rohstoffen steigen.

Es ist jedoch ratsam, sich vor der Anlageentscheidung ausführlich mit den Aktien oder Fonds und den zugrunde liegenden Rohstoffen zu beschäftigen. Darüber hinaus gilt wie für jede Anlagespezialität: Rohstoffe dienen der breiteren Streuung und sollten nicht mehr als 10 % des Depots ausmachen – zumindest, wenn man auch in Zukunft seinen Kaffee in Ruhe genießen will.

 

Die Anlagezinsen

(Anlagebetrag von 5.000 Euro – aktuell und in der Vergangenheit)

 

8. Mai 2018 FMH-

Index

%

Spanne % Vor 5

Jahren*

%

Vor 10

Jahren*

%

Tagesgeld

 

0,11 0,00-0,95 0,86 3,19
Festgeld

(12 Monate)

0,18 0,00-1,17 0,82 4,23
Sparbriefe

(5 Jahre)

0,61 0,00-2,00 1,46 3,98
Bundesanleihe

(10 Jahre)**

0,53 1,21 4,15
 

Quelle:

FMH-Finanzberatung

www.fmh.de

 

 

*Indexwerte der

FMH-Finanzberatung

 

**vom

Vortag laut

Bundesbank

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