Schulden: Bundesbürger sind konservativ

Deutsche Bürger gelten als sparsam und konservativ, was die Nutzung von Krediten angeht. Stimmt dieses Bild und wie sind die Deutschen tatsächlich verschuldet?

Wer hat die meisten Schulden?

Bei einer Analyse der Zahlen für Kreditnehmer konnte Folgendes ermittelt werden: Es sind 12,72 % der Männer in Deutschland im Durchschnitt mit 35.200 Euro verschuldet. Von den Frauen sind 7,61 % im Schnitt mit 24.7000 Euro verschuldet. Die meisten verschuldeten Personen sind zwischen 30 Jahren und 39 Jahren alt. Ihr Anteil beträgt 18,93 % an der Gesamtzahl der Kreditnehmer. Diese Zahlen könnten mit dem Aufbau einer Familie und dem Kauf von Wohneigentum oder Konsumprodukten wie Auto und Einrichtung begründet werden. Da Männer oft mehr verdienen als Frauen, können sie auch höhere Kredite aufnehmen.

Welche Gründe gibt es, Schulden zu machen?

Die Befragung beschäftigte sich auch mit den Gründen für eine Überschuldung. Hier wurde der Verlust der Arbeit von 20,20 % der betreffenden Personen angegeben. Eine Erkrankung durch Sucht oder Unfall war bei 15,30 % der Personen der Grund für die Überschuldung. Durch eine Trennung oder den Tod des Partners gerieten 12,80 % der überschuldeten Deutschen in Bedrängnis. Eine unwirtschaftliche Haushaltsführung wurde von 9,40 % angegeben. Bei 9,30 % der Befragten war eine gescheiterte Selbstständigkeit der Grund für die Überschuldung.

Wie sieht es in den Nachbarländern aus?

Bei einer Überschuldung ist es bei hohen Zinsen oft doppelt schwer, den Kredit wieder zurückzuzahlen. Die Kosten laufen einfach weiter und steigen mit jeder nicht bezahlten Rate an. Je höher der Zinssatz, desto dramatischer ist die Dynamik in diesem Prozess. Deutschland liegt mit durchschnittlichen Überziehungszinsen von 8,61 % recht günstig im Vergleich mit Ländern wie Lettland, der Slowakei oder Portugal. Bei Überziehungszinsen von 21,80 %, wie sie in Lettland üblich sind, wird eine Überschuldung richtig teuer. Auch 8,61% sind nicht unbedingt nötig. Wer sich um seine Finanzen kümmert, kann die teuren Zinsen für eine Kontoüberziehung vermeiden und sich so einen finanziellen Puffer für eine geordnete Entschuldung schaffen.

Das können Sie gegen Ihre Schulden tun

Ein Dispokredit ist im Vergleich mit einem Privatdarlehen stets teuer. Die hohen Zinsen lassen die Schulden immer weiter ansteigen, ohne dass man sich aus dieser Spirale befreien kann. Bevor es zu einem Eklat kommt, ist ein Programm für eine Umschuldung sinnvoll. Beispielsweise kann man dieses neue Darlehen online beantragen und so schnell eine Verbesserung seiner Situation herbeiführen. Statt das schwer erarbeitete Geld mit teuren Zinsen zu verbrauchen, steckt man es dann lieber in die Tilgung seiner Schuld. Bei einer langen Laufzeit lässt sich auch die Rate so einstellen, dass sie keine zu große Belastung darstellt. So wird die Gefahr von Zahlungsausfällen verringert. Durch das regelmäßige Abzahlen wird man außerdem zu Disziplin gezwungen. Bei einem Dispokredit kümmert sich niemand darum, ob man seine Schulden tilgt oder nur die Zinsen zahlt. Ein günstiges Darlehen unterstützt sinnvoll, die lästigen Schulden endgültig zu tilgen. Hat man unvermutet mehr Geld zur Verfügung, kann man einen Privatkredit meist problemlos vorzeitig ablösen.

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