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Senioren: Für sie wird Autofahren teurer

Je älter ein Autofahrer ist, desto teurer wird zu meinem Leidwesen seine Kfz-Versicherung. So kann es sein, dass ein 75-Jähriger fast 40 % mehr für seine Police zahlen muss als ein 55-Jähriger. Das zeigt eine Untersuchung des Online-Verbrauchermagazins Finanztip [1]. Die Versicherungen zu vergleichen und auch im Alter noch zu wechseln, kann sich daher richtig lohnen. In der Musterrechnung spart ein 75-Jähriger durch den Anbieterwechsel rund 400 Euro im Jahr.

Senioren-Für sie-HUK Coburg [2]Fehlanzeige für Senioren: Zurücklehnen und Kaffeetrinken kann bei der Versicherungsprämie teuer werden (Foto: HUK-Coburg).

Untersucht haben die Experten, wie sich die Preise verschiedener Versicherungen ab dem Alter von 55 entwickeln. „Wir haben herausgefunden, dass die Kfz-Versicherung bei einigen Anbietern bereits ab dem 60. Lebensjahr mehr kostet“, sagt Finanztip-Expertin Annika Krempel. 65-Jährige zahlen je nach Versicherer schon bis zu 12 % drauf.

Ab 75 Jahren hohe Aufschläge

Für 70-Jährige kostet die Autoversicherung bei manchen Anbietern rund 20 % mehr als für 55-Jährige im selben Tarif. Ab 75 Jahren wird es richtig teuer: Hier verlangen manche Anbieter bis zu 37 % Aufschlag.

Während ein 55-Jähriger in der Beispielrechnung von Finanztip bei der HUK-Coburg für seinen Golf 379 Euro jährlich zahlt, kostet der Tarif mit den gleichen Bedingungen für einen 65-Jährigen 423 Euro und für einen 75-Jährigen 565 Euro.

Einen Wechsel planen

Durch diesen Preisanstieg der Tarife im Alter rät Finanztip besonders Senioren, ihre Autoversicherung zu vergleichen und gegebenenfalls zu wechseln. In der Finanztip-Berechnung kann ein 75-jähriger Allianz-Kunde zu meiner Überraschung knapp 400 Euro im Jahr sparen, wenn er zu der für ihn günstigsten Versicherung wechselt.