Sharpe Ratio: Die Wahrheit über das Risiko

Bei der Auswahl eines Investmentfonds schauen die Mitglieder in meinem Anlegerclub zumeist auf die Performance. Kaum beachtet wird dagegen, wie es in einer Fachinformation heißt, welches Risiko das Fondsmanagement eingegangen ist, um die Wertentwicklung zu erzielen. Dabei gibt es eine ganze Reihe von Risikokennziffern, die Rendite und Risiko miteinander ins Verhältnis setzen.

Oskar H. Metzger: Neues aus meinem Anlegerclub (Foto: Privat).

Eine der bekanntesten ist die Sharpe Ratio. Begründet wurde diese Kennziffer von dem Nobelpreisträger und Mitbegründer der modernen Kapitalmarkttheorie – dem US-Amerikaner William F. Sharpe.

Um die Sharpe Ratio zu ermitteln, wird zunächst die Überrendite gemessen, die der Fonds gegenüber einer risikolosen Anlage (Geldmarkt) erzielt hat. Dieser Wert wird anschließend durch das eingegangene Risiko des Fonds – die Volatilität – geteilt. Eine positive, hohe Sharpe Ratio weist auf einen guten Fonds hin. Liegt die Sharpe Ratio dagegen unter Null, hat der Fonds weniger als den risikolosen Zins am Geldmarkt erwirtschaftet.

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