Sicherheit: Ersparnisse immer breit streuen

Wer seine Ersparnisse möglichst sicher anlegen will, muss sein Geld breit streuen. Denn wer seine Ersparnisse schützen will, sollte niemals alle Eier in einen Korb legen und möglichst breit auf verschiedene Anlageklassen und mehrere Regionen verteilen.

Sicherheit-Ersparnisse-ErgoDas Baumhaus: Ein schlechtes Geldversteck (Foto: Ergo Group).

Mit drei einfachen Schritten gelangen Sparer zu einer sinnvollen Diversifikation.

  1. Schritt: Sparer sollten ihr Geld auf Anleihen, Aktien und Immobilien verteilen. Dabei hat sich die Faustformel bewährt, jeweils ein Drittel der Ersparnisse auf die drei Anlageklassen zu verteilen. Welche Mischung letztendlich gewählt werden sollte, hängt von den persönlichen Zielen und der Lebenssituation ab. Wer beispielsweise bereits über eine eigene Immobilie verfügt, sollte mit dem übrigen Geld stärker Aktien und Anleihen oder entsprechende Fonds berücksichtigen.
  1. Schritt: Entwickelt sich eine Region schlecht, sind dort zumeist alle Anlageklassen betroffen. Beispielsweise sind in der Schuldenkrise einiger Euroländer dort sowohl die Preise der Immobilien als auch die Kurse der Aktien und Anleihen unter Druck geraten. Wer seine Ersparnisse wirkungsvoll vor unangenehmen Überraschungen schützen will, sollte deshalb auch regional diversifizieren. Idealerweise streuen die Sparer ihr Geld dabei möglichst weltweit.
  1. Schritt: Wer größere Ersparnisse gebildet hat, kann sein Geld auch nach Anlagestilen diversifiziert investieren. Während in manchen Jahren beispielsweise ertragsstabile Unternehmen wie Pharmawerte oder Nahrungsmittelproduzenten besonders erfolgreich sind, gibt es auch Phasen, in denen zyklische Branchen wie Grundstoff- oder Stahlproduzenten überdurchschnittliche Erfolge erzielen. Insbesondere Anleger in Aktien und Aktienfonds sollten daher auch verschiedene Anlagestile berücksichtigen.
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3 Antworten auf Sicherheit: Ersparnisse immer breit streuen

  1. Franko sagt:

    Man sollte sein Geld so anlegen dass ein Teil sofort verfügbar ist (Tresor) ein anderer Teil auf der Bank liegt um dort wichtige Ausgaben tätigen zu können und der dritte Teil wird als Anlagemöglichkeit genutzt. So liegt das private Vermögen auf drei sicheren Säulen und ist selbst bei schlechten Zeiten gut geschützt.

  2. Sieglinde R. sagt:

    Herr Metzger … ich hätte eine Frage als Leserin ihres Blogs! Man hört ja immer wieder, dass man „breit streuen“ sollte um so das Risiko abzufedern. Eine Frage die hier aber meist nicht beantwortet wird ist die Anlagesumme, die hier als Mindestanlagevolumen sinnvoll ist. Nur als Beispiel: Ich habe EUR 1000, EUR 5000, EUR 10000 oder EUR 25000 zur Verfügung. Nun, macht es vermutlich (auch aus Spesensicht) Sinn, dass man bei EUR 25000 zu „streuen“ beginnt aber ist dies bereits bei EUR 1000 sinnvoll oder sollte man lieber warten bis man 25000 zusammenhat? Gibt es eine Summe die für sie als „threshold“ gilt? Vielen Dank 🙂

  3. Pia Wegner sagt:

    Die hier genannten Dinge sollte sich jeder verinnerlichen denn schon in einigen Jahren wird es die Rente so wie wir sie kennen wohl nicht mehr kennen. Von daher ist es absolut richtig ganz besonders in Krisenzeiten auf mehrere Sicherheiten zu setzen. Zum Beispiel die gesetzliche Rentenversicherung, eine private Rentenversicherung, Immobilien und Aktien. Und mit der Altersabsicherung so früh wie möglich anfangen um auch im Alter den gewohnten Lebensstandard fortführen zu können.

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