Sicherheitstechnik: Der Schreck der Einbrecher

Immerhin 167.136 Einbrüche zählt die polizeiliche Statistik für 2015. Viele Versuche scheitern jedoch an professionellen Vorkehrungen. Neue Sicherheitstechnik macht’s möglich.

Sicherheitstechnik-BHW Bausp.Besonders gefährdet: Die oberen Etagen von Mehrfamilienhäusern (Foto: Burg-Wächter KG/BHW Bausparkasse).

Besonders gefährdet für Einbruchdiebstähle sind Wohnungen in den oberen Etagen von Mehrfamilienhäusern. Dort sind die Wohnungstüren das Einfallstor, denn Einbrecher können unbemerkt von anderen Bewohnern des Hauses agieren.

Elektronisches Aufrüsten

In Erdgeschosswohnungen und Häusern dagegen verschaffen sie sich oft über das einfache Aufhebeln ungesicherter Fenster und Fenstertüren unbefugten Zutritt. Dagegen hilft nur, alle Haupt-, Neben- und Kellertüren sowie Kellerfenster, Lichtschächte und Fenster im Erdgeschoss und der ersten Etage mechanisch zu sichern.

Für Hausbesitzer ist das elektronische Aufrüsten gegen Langfinger eine Option. „In der vernetzten Wohnung haben Eigentümer mit Smartphones und Tablet-PCs ideale Bedienmöglichkeiten für elektronische Schließsysteme“, erläutert Experte Bernd Neuborn. „So kann man sich auch bei Abwesenheit vergewissern, dass zu Hause alles in Ordnung ist.“

App zur Überwachungskamera

Technikbegeisterte können sich Wasserschäden melden lassen oder erkennen, an welcher Stelle Alarm ausgelöst wurde. Bilder von Überwachungskameras sind mit passenden Apps über das Internet abrufbar. Licht lässt sich an- und ausschalten, Rollläden nachträglich schließen.

Die KfW fördert Maßnahmen zum Einbruchschutz je nach Höhe der Investitionskosten mit 200 Euro bis 1.500 Euro. Wer den Einbruchschutz noch mit Maßnahmen zur Barrierereduzierung kombiniert, kann sogar bis zu 6.250 Euro Förderung erhalten. Eine ausführliche Liste zertifizierter Experten, die bei der Planung helfen, bekommt man bei der örtlichen Polizei.

 

Die Hypothekenzinsen im Zeitraffer

(Effektivzins aktuell und in der Vergangenheit am gleichen Tag)

 

2. Juni 2017 5 Jahre

fest

10 Jahre

fest

15 Jahre

fest

Aktuell 1,07% 1,35% 1,81%
Vor sechs Monaten 1,02% 1,28% 1,72%
Vor einem Jahr 1,04% 1,31% 1,75%
Vor fünf Jahren 2,22% 2,73% 3,14%
Vor zehn Jahren 4,93% 4,93% 5,17%
 

Quelle: FMH-Finanzberatung (www.fmh.de)

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