Sinn-Biografie: Klare Worte über schlimme Trends

Der frühere ifo-Präsident Hans-Werner Sinn hat seine Autobiographie geschrieben. Er hat wie kein anderer in den letzten Jahrzehnten die wirtschafts- und sozialpolitischen Debatten in Deutschland und Europa geprägt.

Sinn-Biografie-Herder VerlagHans-Werner Sinn: Den Elfenbeinturm der Wissenschaft verlassen (Foto: Verlag).

Sinn gilt als einer der wichtigsten Köpfe des Landes. Zu seinem Weg gehört die Mitgliedschaft zur Jugendorganisation der SPD, den Falken, ebenso wie der Einfluss durch die 68er oder die Bewunderung für Willy Brandt.

Das Studium der Volkswirtschaftslehre veränderte seine geistige Prägung; alles Ideologische ist ihm bis heute ein Gräuel. Vielmehr folgt er den Regeln der Wissenschaft, bei denen es ihm vor allem auf die fortwährende Suche nach der Wahrheit ankommt – das Credo seines Lebens.

Sinn erhielt zahlreiche Auszeichnungen, Ehrendoktorwürden und Preise aus dem In- und Ausland und ist Autor vieler Fachartikel und Bücher, von denen mehrere zu Bestsellern wurden.

Die Republik verändert

Doch Sinn blieb nicht gefangen im Elfenbeinturm der Wissenschaft. Er hat mit seinen wirtschaftspolitischen Überlegungen die Republik verändert. Ob Kritik an den ökonomischen Regeln der Wiedervereinigung, ob Standortdebatte, Reform des Sozialstaates, Bewältigung der Eurokrise, Migration oder Brexit – Hans-Werner Sinn mischte und mischt sich noch immer ein, durchaus kontrovers. In seiner Autobiografie „Auf der Suche nach der Wahrheit“, die anlässlich seines 70. Geburtstages erschien, zieht er nun Bilanz seines außergewöhnlichen Lebens.

Nachzulesen in „Auf der Suche nach der Wahrheit“, Hans-Werner Sinn, 28,00 Euro, Herder Verlag in 79104 Freiburg.

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