Small Caps: Ein interessantes Gegengewicht

Neben den Aktien großer und bekannter Unternehmen werden an der Börse auch die Anteilscheine vieler kleinerer Firmen gehandelt, die in meinem Anlegerclub zu lebhaften Diskussionen führen. Fachleute nennen diese Aktien auch Small Caps. Die Bezeichnung Small Cap ist eine Kurzform von „small sized company“ – zu deutsch: „kleines Unternehmen“.

Oft im Technologiebereich

Häufig handelt es sich bei Small Caps um Firmen, die im Gegensatz zu Konzernen nur in einer Branche oder in einer bestimmten Technologie aktiv sind. Ein weiterer Unterschied besteht darin, dass sich ihre Aktienkurse unabhängiger vom generellen Börsentrend entwickeln.

Dagegen bewegen sich die Aktien großer, international tätiger Konzerne nicht selten in die gleiche Richtung. Aus diesem Grund können Small Caps ein interessantes Gegengewicht in einem Wertpapierdepot bilden und dazu beitragen, das Gesamtrisiko zu verringern.

Unbedingt Preislimit setzen

Das Deutsche Aktieninstitut rät Privatanlegern jedoch dringend, beim Kauf von Small Caps ein Preislimit zu setzen. Da die Zahl der gehandelten Stücke oft gering ist, kann es nämlich kurzfristig zu heftigen Kursschwankungen kommen. Im Zweifel sollte man sich vor dem Kauf über die Umsätze der ins Auge gefassten Aktien informieren, rät man in meinem Anlegerclub.

 

Die Anlagezinsen

(Anlagebetrag von 5.000 Euro – aktuell und in der Vergangenheit)

 

17. Januar 2017 FMH-

Index

%

Spanne % Vor 5

Jahren*

%

Vor 10

Jahren*

%

Tagesgeld

 

0,20 0,00-1,20 1,74 2,42
Festgeld

(12 Monate)

0,22 0,00-1,35 1,87 3,36
Sparbriefe

(5 Jahre)

0,61 0,00-2,70 2,70 3,57
Bundesanleihe

(10 Jahre)**

0,28 1,76 4,04
 

Quelle:

FMH-Finanzberatung

www.fmh.de

 

 

*Indexwerte der

FMH-Finanzberatung

 

**vom

Vortag laut

Bundesbank

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