Smartphone: Große Gefahr auf dem Schulweg

Das Risiko ist erheblich: Rund 100.000 Schüler verunglücken Jahr für Jahr auf dem Weg zwischen Unterricht und Zuhause. Dies geht aus Statistiken der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) hervor. Mehr als ein Viertel dieser Unfälle passieren beim Radfahren.

Smartphone-HDIAbgelenkt: Durch Smartphone und Kopfhöher (Foto: Unternehmen).

Mitverantwortlich für diesen Trend dürften aber auch Smartphone, iPod & Co. sein. Fast jeder Fünfte nutzt sein Smartphone im Straßenverkehr, ergab eine Erhebung, für die Dekra fast 14.000 Fußgänger in sechs europäischen Metropolen erfasst hat.

Extreme Situationen

Jüngere tippen, texten und telefonieren sogar noch wesentlich häufiger als der Durchschnitt. Dabei komme es zu „teils extremen Ablenkungs-Situationen“, berichtet Dekra.

Eine repräsentative Umfrage, die der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) unter 2.000 Personen ab 14 Jahren durchführte, ergab: Jeder zweite junge Fußgänger und Radfahrer trägt im Straßenverkehr regelmäßig oder hin und wieder Kopfhörer. Fast ein Drittel der Befragten sind nach eigenen Angaben schon einmal in eine gefährliche Situation geraten, weil Fußgänger oder Radfahrer durch Kopfhörer abgelenkt waren. „Dabei sind Musik und Telefonate in einer Lautstärke, die das Gehör beeinträchtigt, laut Straßenverkehrsordnung (StVO) verboten“, warnt Henning Folkerts von der HDI Versicherung.

Schutz durch Privatpolice

Trotz aller Prävention gibt es auf dem Schulweg keine absolute Sicherheit. Deshalb empfiehlt sich der Abschluss einer privaten Unfallversicherung mit erhöhten Leistungen zwischen Schule und Zuhause.

Die gesetzliche Unfallversicherung gilt auf dem Schulweg oft nur lückenhaft. Besucht der Schüler z.B. auf dem Nachhauseweg einen Klassenkameraden und bleibt dort länger als zwei Stunden, erlischt der staatliche Schutz ganz. Wenn ein Kind durch einen Unfall dauerhaft beeinträchtigt bleibt, kann eine private Unfallversicherung die finanziellen Folgen auffangen und den Lebensstandard sichern.

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