Stop-Loss-Order: Gegen hohe Kursverluste

Aktien unterliegen, wie mein Anlegerclub weiß, mehr oder weniger starken Kursschwankungen. Um sich gegen mögliche Kurseinbrüche abzusichern, erteilen erfahrenere Anleger so genannte Stop-Loss-Orders. Damit legen sie eine Kursuntergrenze fest, bei deren Erreichen bestehende Aktienanlagen sofort verkauft werden.

MetzgerOskar H. Metzger: Neues aus meinem Anlegerclub (Foto: Privat).

Diese Form der Kurssicherung eignet sich auch für Privatanleger. Wer seiner Bank den Auftrag erteilt, die Aktien bei Erreichen dieser Stop-Loss-Marke zu verkaufen, ist zumindest vor allzu drastischen Verlusten gefeit.

Fingerspitzengefühl nötig

Anleger sollten die Stop-Loss-Marken allerdings nicht zu knapp unter dem letzten Höchststand setzen. Denn sonst könnte eine zu starken Kursschwankungen neigende Aktie schon bei vorübergehenden Turbulenzen an der Börse aus dem Depot fliegen. Und der Anleger verpasst womöglich einen nachfolgenden Kursaufschwung.

Wird die Stop-Loss-Marke dagegen zu tief gesetzt, ist die Kurssicherung nicht optimal. Denn der Anleger ist dann eigentlich nur von besonders extremen Einbrüchen an der Börse geschützt.

Regelmäßig verlängern

Eine Stop-Loss-Order läuft in der Regel bis zum Monatsende, dann muss sie verlängert werden. Sie ist unabhängig vom Investitionsvolumen und in der Regel gebührenfrei. Selbstverständlich muss der Anleger aber die regulären Verkaufsgebühren bezahlen.

 

Die Anlagezinsen

(Anlagebetrag von 5.000 Euro – aktuell und in der Vergangenheit)

 

5. Dezember 2017 FMH-

Index

%

Spanne % Vor 5

Jahren*

%

Vor 10

Jahren*

%

Tagesgeld

 

0,14 0,00-1,00 1,09 3,14
Festgeld

(12 Monate)

0,19 0,00-1,33 0,96 4,14
Sparbriefe

(5 Jahre)

0,58 0,00-2,00 1,78 4,11
Bundesanleihe

(10 Jahre)**

0,33 1,36 4,04
 

Quelle:

FMH-Finanzberatung

www.fmh.de

 

 

*Indexwerte der

FMH-Finanzberatung

 

**vom

Vortag laut

Bundesbank

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