Textroboter: Aus der Bloggerwerkstatt

Mein privater Bloggerclub studierte mit Interesse eine Untersuchung zum Roboterjournalismus. Denn vor drei Jahre begann die Nachrichtenagentur AP, ihre Meldungen über Quartalsberichte von Unternehmen von Algorithmen erstellen zu lassen.

metzger-bubecOskar H. Metzger: Neues aus meinem Bloggerclub (Karikatur: Bubec).

Bislang funktioniert die automatisierte Berichterstattung vor allem in den Ressorts Sport und Finanzen gut. Denn hier werden Texte auf der Basis von Datenmengen erstellt, die weitgehend strukturiert vorliegen.

Schnell und fehlerfrei

Sind die Algorithmen erst einmal entwickelt, so kann eine schier unendliche Anzahl von Berichten erstellt werden. Sie sind schneller, günstiger und fehlerfreier als von menschlichen Journalisten.

Ob sich Roboterjournalismus auch für den Einsatz in Kommunikationsabteilungen eignet, soll individuell geprüft werden. Wenn man viele Texte für soziale Netzwerke oder wegen der Regionalisierung benötigt, könnte er hilfreich sein.

Bis auf die zweite Kommastelle

Studien haben ergeben, dass von Journalisten verfasste Texte lieber gelesen werden. Doch die von Robotern geschriebenen Texte galten bei den Testpersonen als glaubwürdiger.

Denn automatisch erstellte Texte sind fakten- und datenlastiger. Außerdem werden die Zahlen bis auf die zweite Kommastelle genannt, was wahrscheinlich die Glaubwürdigkeit erhöht. Das sind Erkenntnisse, die auch von Bloggern verwertet werden können.

Dieser Beitrag wurde unter Verbraucher abgelegt und mit , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Spam-Schutz (Damit Sie dieses Formular absenden können, lösen Sie bitte die folgende Aufgabe). *

Beitrag verschicken Beitrag verschicken Beitrag drucken Beitrag drucken