Thesaurieren: Ein Ärgernis für die Kleinaktionäre

Die liebste Zeit der Mitglieder in meinem Anlegerclub ist die Dividendensaison. Doch nicht über jedem Aktienbesitzer wird ein Füllhorn ausgeschüttet. Manchmal ist die Ausschüttung nur bescheiden, weil thesauriert wird.

Neues aus dem Anlegerclub: Den Profis über die Schulter geschaut (Foto: Deutsche Börse AG).

Unter Thesaurieren (lat. thesaurus = Schatz, horten) versteht man das außergewöhnliche Anhäufen von Edelmetallen, Münzen und Geldnoten durch Private. Gewinnthesaurierung ist dagegen die Zurückhaltung der Gewinne eines Unternehmens, heißt es in einer Fachinformation der Sparkassenorganisation.

Auch bei Fonds möglich

Ziel ist dabei die innere Stärkung der Aktiengesellschaft. Bei Hauptversammlungen von Aktiengesellschaften stoßen hier oft die gegensätzlichen Interessen von Kleinaktionären (die mehr Gewinnausschüttung wünschen) und Großaktionären bzw. Verwaltung (die mehr Gewinnthesaurierung anstreben) aufeinander.

Auch bei den Kapitalanlagegesellschaften gibt es so genannte Thesaurierungsfonds. Doch das wird dem Anleger vorher gesagt. Diese Fonds schütten wenig oder gar keinen Gewinn aus und reinvestieren die Zins- und Dividendeneinnahmen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Spam-Schutz (Damit Sie dieses Formular absenden können, lösen Sie bitte die folgende Aufgabe). *