Toter Winkel: Eine oft vergessene Gefahr

Immer wieder passieren schwere Abbiegeunfälle zwischen Radfahrern, Bussen, Lkw und Pkw. Die Folgen sind in der Regel dramatisch. Sehr häufig ist der so genannte „tote Winkel“ Schuld. Besonders Kreuzungsbereiche und Straßeneinmündungen sind hier Unfallschwerpunkte.

Toter Winkel-Signal IdunaBlickkontakt mit dem Fahrer: Er kann einen Unfall verhindern (Foto: Signal Iduna).

Jedes Fahrzeug hat mehrere tote Winkel: Dies sind die Bereiche, die der Fahrer weder direkt noch mit Hilfe der Rück- und Seitenspiegel einsehen kann. Dabei ist die Größe des toten Winkels abhängig von Größe und Sitzposition des Fahrers sowie natürlich auch von der Anzahl der Spiegel sowie deren richtiger Einstellung. Ein besonderes Problem stellen sie auf Grund der Karosserie bei Bussen und Lkw dar.

Nicht neben Lastern einordnen

Besonders kritisch wird es, wenn beispielsweise ein Lkw-Fahrer rechts abbiegt, während ein Radfahrer auf der rechten Spur geradeaus fährt. Hier ist die Gefahr am größten, dass sich der Radler zumindest kurzzeitig im toten Winkel befindet. Am gefährlichsten sind dabei die Hinterräder, die einen direkteren Abbiegeweg nehmen als die Vorderräder.

Daher empfehlen Experten, dass sich Fahrradfahrer an roten Ampeln nicht rechts neben wartenden Lastern oder Bussen einordnen sollten. Sicherer ist die Position sichtbar davor oder rechts hinter dem Fahrzeug und zu warten, bis es abgebogen ist. An einer roten Ampel oder einer Kreuzung müssen Radfahrer und Fußgänger über direkten Blickkontakt mit dem Fahrer sicher gehen, dass sie gesehen werden. Lebensgefährlich kann es sein, in einer solchen Situation auf seinem Vorfahrtsrecht zu beharren.

Wichtige Unfallversicherung

Eine private Unfallversicherung ist deshalb für Fahrradfahrer wichtig. Denn die Folgen von Freizeitunfällen können ansonsten auch finanziell teuer zu stehen kommen.

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