Trading: Das Tagesgeschäft ist nicht jedermanns Sache

Für Mitglieder in meinem Anlegerclub, die sich nicht tagtäglich mit den Entwicklungen an der Börse beschäftigen möchten, ist eine Buy-and-Hold-Strategie (Kaufen und Halten) mit Aktienfonds zweifelsohne die überlegene, heißt es in einer Fachinformation. Einigen Zeitgenossen ist eine derartige Vorgehensweise jedoch nicht dynamisch genug – oder besser: Zu langweilig.

Neues aus dem Anlegerclub: Den Profis über die Schulter geschaut (Foto: Deutsche Börse AG).

Sie versuchen, die täglichen Kursschwankungen bei Aktien zu ihren Gunsten auszunutzen, indem sie ständig Papiere kaufen und umgehend wieder verkaufen. Im Extremfall wird eine Aktienposition binnen eines Tages gebildet und noch bis zum Abend wieder aufgelöst.

Auf lange Sicht viele Fragezeichen

Im Fachjargon nennt man das Day-Trading (zu deutsch etwa „Tag-Handel“) und die beteiligten Akteure Day-Trader. Insbesondere in Zeiten, in denen die Aktienmärkte Kurssprünge von mehreren Prozent pro Tag hinlegen, erscheint eine solche Strategie sehr reizvoll.

Ob man an der Börse auf lange Sicht mit hektischen Käufen und Verkäufen wirklich überdurchschnittlich erfolgreich sein kann, ist jedoch fraglich.

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