Unfallrisiko: Bei E-Scootern stark gestiegen

Das Thema E-Scooter ist in aller Munde. Eine repräsentative Befragung, die forsa im Auftrag der Gothaer durchgeführt hat, zeigt: Die große Mehrheit der Befragten – 78 % – will in den nächsten zwölf Monaten weder einen E-Scooter kaufen noch ausleihen. Wird das Thema also überbewertet und droht doch keine Invasion von E-Scootern in Deutschland?

Risikogruppen: Fußgänger und Fahrer von E-Scootern (Grafik: Gothaer).

Konkret planen nur 13 % der Befragten, einen E-Scooter auszuleihen und 4 % einen Kauf. Weitere 4 % können sich Kauf und Ausleihe vorstellen. Jüngere Befragte sind jedoch deutlich häufiger als ältere Befragte an dem neuen Gefährt interessiert: So möchten 30 % der 18-Jährigen bis 29-Jährigen in den nächsten zwölf Monaten einen E-Scooter ausleihen. „Die Gefahr geht gerade von diesen jungen Menschen aus, die die hohe Geschwindigkeit in Relation zu der von Fußgängern und Radfahrern falsch einschätzen. So werden gerade die ersten Fahrten mit dem E-Scooter und seinen neuen Fahreigenschaften zum Abenteuer und zur Gefahr für alle Teilnehmer im Straßenverkehr“, so Frank Edelmeier von der Gothaer Allgemeine Versicherung AG.

Etwas mehr als die Hälfte derjenigen, die sich vorstellen können, einen E-Scooter zu kaufen oder auszuleihen, würden diesen für kurze Strecken nutzen, anstelle zu Fuß zu gehen (55 %). 52 % würden ihn auf kürzeren Strecken als Ersatz für das Auto oder für das Fahrrad (51 %) einsetzen. Nur etwas mehr als ein Drittel (38 %) würde mit dem E-Scooter Fahrten mit dem öffentlichen Nahverkehr ersetzen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Spam-Schutz (Damit Sie dieses Formular absenden können, lösen Sie bitte die folgende Aufgabe). *