Unsicherheiten: Politik belastet die Märkte

Mirjam Mohr, Vorständin Privatkundengeschäft der Interhyp AG, ist optimistisch: „Wenn auch die meisten Experten einen leichten Zinsanstieg auf Jahressicht sehen, so werden die Rahmenbedingungen für den Immobilienerwerb in Deutschland auch im Jahr 2019 vorteilhaft bleiben – durch ein im historischen Vergleich noch immer niedriges Zinsniveau und neue Fördermöglichkeiten.“

Immobilienwünsche: Mietfreiheit und Gestaltungsspielräume (Grafik: Interhyp).

Die meisten der befragten Experten namhafter Kreditinstitute sehen zwar einen gewissen Zinsanstieg voraus, gehen aber nur von einer moderaten Erhöhung aus. Wer sich sein Traumhaus oder seine Traumwohnung finanziert hat, der hat sich eines der schönsten Geschenke bereits selbst gemacht: Als Eigentümer genießt er nicht nur den Gestaltungsspielraum im eigenen Heim und die Unabhängigkeit und Sicherheit. Die solide Entwicklung des Immobilienmarktes in Deutschland beschert vielen Immobilieneigentümern obendrein eine stabile Wertentwicklung beziehungsweise einen Vermögenszuwachs.

Aus Umfragen weiß die Expertin, dass die eigene Immobilie bei neun von zehn Deutschen für Mietfreiheit, Unabhängigkeit von Vermietern und Absicherung im Alter steht. Vorteile, die nicht von der Hand zu weisen sind. Entsprechend träumen 76 % von den eigenen vier Wänden.

Mit großer Wahrscheinlichkeit werden die Märkte die Unwägbarkeiten aus 2018 auch in 2019 beschäftigen. Handelsstreit, Brexit oder die italienische Bankenkrise sind bei weitem nicht gelöst, die Unsicherheiten können sich weiterhin dämpfend auf einen möglichen Zinsanstieg auswirken.

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