Value-Fonds: Krisensichere Aktien bevorzugt

Angesichts unsicherer Konjunkturaussichten bevorzugen Wertpapiersparer in meinem Anlegerclub solide Aktien, die sich für eine langfristige Anlage eignen. Das rückt Value-Fonds (Value = Wert) ins Blickfeld.

Oskar H. Metzger: Neues aus meinem Anlegerclub (Foto: Privat).

Wie es in einer Fachinformation heißt, betreiben Value-Fonds eine wertorientierte Anlage und investieren in Aktien von am Markt etablierten Unternehmen. Diese Firmen gelten als relativ krisensicher, haben aber nur niedrige Wachstumsraten.

Growth-Fonds (Growth = Wachstum) dagegen suchen eher nach wachstumsstarken, meist auch jüngeren Unternehmen. Deren starkes Umsatzwachstum verspricht auch hohe Gewinnzuwächse. Sie sind allerdings krisenanfälliger und ihre Aktienkurse schwanken stärker.

Langfristige Orientierung

Value- oder Substanzaktien sind, wie es in Anlegerkreisen heißt, für Wertpapiersparer also Papiere, bei denen sich der Kurs und die zu erwartende Wertsteigerung auf Grund der Unternehmenskennzahlen einigermaßen zuverlässig prognostizieren lassen. Im Gegensatz zu den Growth-Aktien werden Value-Aktien von langfristig orientierten Anlegern bevorzugt.

Die Unternehmen von Value-Aktien bestechen durch ausgezeichnete Bilanzen, solide finanzierte Dividendenerträge und eine vernünftige Ertragsprognose.

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