Vermögen: Wie man es aufbaut

500.000 Euro sind eine Menge Geld – aber keine unerreichbare Summe. Das sagen drei von vier Deutschen (74 %) in einer Postbank Umfrage. Wie man am besten zu einem solchen Vermögen kommt, darüber gehen die Meinungen allerdings auseinander.

Spitzenreiter: Immobilien, Lotto und Erbschaften (Grafik: Postbank).

Immobilienbesitz ist für die Deutschen offenbar der Königsweg zur finanziellen Sicherheit. Jeder Vierte (26 %) ist der Meinung, dass ihm Wohneigentum zu einem Vermögen von einer halben Million Euro verhelfen könnte. Von den Befragten zwischen 16 Jahren und 29 Jahren sind sogar 34 % davon überzeugt. Dies ergibt eine Kantar-Emnid-Umfrage im Auftrag der Postbank.

Die steigenden Immobilienpreise stützen diese Einschätzung: „In vielen Regionen gewinnen Immobilien stetig an Wert, dies betrifft mittlerweile nicht nur die Ballungsräume und ihre Speckgürtel, sondern auch viele ländliche Gebiete“, erläutert Dr. Jörg Koschate, Finanzexperte der Postbank. „Offenbar sind viele Menschen zuversichtlich, dass sie von dieser Entwicklung profitieren können – allen voran die jungen Deutschen.“

Statt auf Immobilien zu setzen, hofft jeder dritte Befragte in Ostdeutschland (33 %) auf einen Lottogewinn. Im Bundesdurchschnitt spekuliert nur jeder Fünfte (19 %) auf einen Geldsegen durch Glücksspiel. Knapp 9 % aller Deutschen hoffen auf eine Erbschaft. Lediglich 7 % glauben daran, dass man durch Arbeit ein Vermögen von 500.000 Euro aufbauen kann. Ebenso viele setzen auf die Anlage in Fonds und Aktien, 6 % aufs Sparen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Spam-Schutz (Damit Sie dieses Formular absenden können, lösen Sie bitte die folgende Aufgabe). *