Verreisen: Wie man die Wohnung verlassen sollte

Endlich dürfen die Deutschen wieder in den Urlaub fahren. Egal wohin es geht: Reisende sollten ihr Haus oder ihre Wohnung vorher urlaubsfit machen. Peter Schnitzler, Versicherungsexperte von Ergo, weiß, wie sie Schäden durch Leitungswasser, Gewitter oder Einbrecher vorbeugen können.

Schutzmaßnahmen: Einbrechern keine Chance lassen (Foto: Ergo Group).

Alle 30 Sekunden kommt es in Deutschland durchschnittlich zu einem Leitungswasserschaden. Je länger Leitungswasser unentdeckt austreten kann, umso gravierender sind meist die Folgen. Peter Schnitzler rät deshalb: „Vor allem bei längeren Reisen sollten Mieter und Eigentümer den Hauptwasserhahn vorsorglich abdrehen.“

Sind die Mieter oder Eigentümer ausgeflogen, haben Einbrecher leichtes Spiel. „Oberste Priorität sollte daher sein, das Zuhause nicht unbewohnt aussehen zu lassen“, so Schnitzler. Dabei kann beispielsweise eine automatische Zeitschaltuhr für Licht oder Rollläden helfen. „Zusätzlich Türen und Fenster fest verschließen und am besten mit einer mechanischen Sicherung wie z.B. einem Querriegelschloss versehen“, rät der Versicherungsexperte. Zudem Nachbarn bitten, regelmäßig den Briefkasten zu leeren, damit er nicht überquillt. Zeitungs-Abonnements können Urlauber für ihre Reisezeit auch abbestellen oder an ihren Urlaubsort nachliefern lassen. Wer ein öffentliches Profil mit vielen Followern in sozialen Netzwerken hat, sollte außerdem Statusmeldungen oder Urlaubsbilder während der Reise vermeiden.

Selbst die besten Vorkehrungen und Vorsichtsmaßnahmen können manchmal nicht vor einem Schaden schützen. Umso wichtiger ist es dann, gut abgesichert zu sein. „Hat ein Leitungswasserschaden Möbel oder Teppiche zerstört, kommt hierfür die Hausratversicherung auf“, so Peter Schnitzler. „Sie springt auch bei einem Einbruch für gestohlene Gegenstände ein.“ Bei Gewitter- oder Sturmschäden am Haus zahlt die Wohngebäudeversicherung. Achtung: Schäden durch Starkregen zahlen Hausrat- und Wohngebäudeversicherung nur, wenn „Elementarschäden“ beziehungsweise „Weitere Naturgefahren“ eingeschlossen sind.

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