Vertrauen: Versicherungen erreichen nur 24,5 %

Wie schon in 2010 zeigt auch der neue Arag Vertrauensmonitor: Nichts geht über Familie. Die aktuelle Umfrage ergibt ein klares Ranking: Nach den unmittelbaren Familienangehörigen mit 92,8 % vertrauen durchschnittlich 87,6 % aller Deutschen ihren Freunden und 83,7 % dem eigenen Partner.

Vertrauen schwindet im Alter

Das Vertrauen nimmt mit zunehmendem Alter offensichtlich ab. Junge Menschen von 14 Jahren bis 29 Jahren vertrauen den eigenen Freunden noch zu 98,0 %. Bei über 60-Jährigen liegt dieses Vertrauen nur noch bei 83,7 %.

Dieser Umstand zieht sich als Tendenz durch die gesamte Umfrage: Junge Menschen sind deutlich vertrauensseliger als ältere. Beispielsweise vertrauen 60,8 % der 14-Jährigen bis 29-Jährigen unseren Gerichten. Beim Bevölkerungsdurchschnitt liegt dieser Wert nur noch bei 51,9 %.

Skepsis bei Finanzdienstleistern

Auch die viel zitierte Politikverdrossenheit ist bei den jüngsten Befragten am geringsten: 24,9 % der Teens und Twens vertrauen der Politik; im Durchschnitt der Bevölkerung sprechen jedoch nur 14,7 % der Politik ihr Vertrauen aus.

Die deutschen Gerichte gehören mit 51,9 % in den Kreis des Vertrauens. Während es die Behörden immerhin noch auf 35,8 % bringen, trauen die Befragten Versicherungen (24,5 %) und Finanzdienstleistern (23,4 %) nicht allzu weit über den Weg.

Pech für Großkonzerne

Am schlechtesten schnitten jedoch die Großkonzerne ab: Nur 12 % der Befragten halten diese für vertrauenswürdig. Demgegenüber setzen die Deutschen mit 52,8 % großes Vertrauen in Familienunternehmen.

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