Verunsicherung: Mini-Zinsen und teure Immobilien

Mini-Zinsen und steigende Immobilienpreise verunsichern die deutschen Sparer. Das ist das wesentliche Ergebnis der Umfrage 2019 zum Sparverhalten der Bundesbürger.

Altersvorsorge: Immer noch an erster Stelle (Grafik: VdPB).

„Die Mini-Zinsen drücken auf die Stimmung der Altersvorsorgesparer“. So kommentierte der Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Privaten Bausparkassen, Christian König, die jüngste Umfrage. Zwar rangiert das Sparmotiv „Altersvorsorge“ mit 53 % immer noch auf Rang Eins. Gegenüber der letzten Umfrage vom Herbst 2018 bedeutet dies aber einen Rückgang um vier Prozentpunkte.

Ebenfalls 53 % erreicht das Sparmotiv „Konsum/Langfristige Anschaffungen“ – nach 55 % zuvor. Einen Rückgang um fünf Prozentpunkte auf 35 % zeigt sich beim Sparmotiv „Wohneigentum“. „Vielerorts stark steigende Immobilienpreise sind für Haushalte, die sich schwertun, die Schwelle zum Wohneigentum zu überwinden, eine Motivationsbremse“, so König.

Weil mangelndes Eigenkapital die größte Hürde beim Wohneigentumserwerb darstelle, bräuchten Normalverdiener dringend ein ermutigendes Sparsignal. „Die Menschen müssen wieder das Gefühl bekommen: Mein Traum muss kein Traum bleiben.“

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